Geographie

Myanmar, das den Staaten Südostasiens zugerechnet wird, ist nach China und Indien der drittgrößte Festlandsstaat Asiens und etwa doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Im Zentrum Myanmars liegt der gewaltige Strom des Ayeyarwaddys, der das Land über mehr als 1600 km hinweg von Norden nach Süden durchfließt. Fruchtbare Ebenen erstrecken sich entlang des Flusses, der sich am Golf von Martaban am Indischen Ozean zu einem breiten Delta öffnet. Diese Ebene wird von Hochgebirgszügen umrahmt, welche die Grenzen zu den Nachbarländern Bangladesch, Indien, China, Laos und Thailand bilden. Im Westen bildet das Arakangebierge die Grenze, im Osten das Shan Plateau. Im Norden Myanmars liegen die südlichen Ausläufer des Himalayas, mit einer Höhe bis zu fast 6000m. Das Schmelzwasser der Berggipfel bildet die Quellen des Ayeyarwaddys.

Aufgrund seiner unterschiedlichen Landschaftsformen kann das Klima Myanmars je nach Region beträchtliche Unterschiede aufweisen. Das Land gehört zum asiatischen tropischen Monsungebiet, in dem das Jahr drei Jahreszeiten hat. Ende Mai beginnt der Regen, der zwischen Juni und August am stärksten ist. In dieser Jahreszeit herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, besonders an den Küsten. Es regnet meist am Nachmittag oder frühen Abend. In Zentralmyanmar bleibt es trockener, mit nur einzelnen Niederschlägen. Im Oktober endet die Regenzeit, und die trockene und kühlere Jahreszeit beginnt. Die durchschnittliche Temperatur beträgt dann 21 C bis 28 C, jedoch fällt die Quecksilbersäule in den Bergen und im Norden des Landes auch unter den Gefrierpunkt. Von März bis zum Beginn der Regenzeit ist die heiße Trockenperiode. Im zentralen Myanmar, besonders in Bagan, kann das Thermometer auf bis zu 45 C klettern.

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